Sozialwerk im DMB
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  Das Sozialwerk des Deutschen Marinebunds
Ein historischer Abriss
       
 

Zu den satzungsmäßigen Aufgaben des Deutschen Marinebunds gehört seit seiner Wiedergründung im Jahre 1952 auch die soziale Fürsorge für Mitglieder und ihre Angehörigen.

Bereits auf dem 3. DMB-Abgeordnetentag 1955 in Coburg wurde daher die Schaffung eines Erholungswerks für DMB-Mitglieder beantragt, was jedoch aus finanziellen Gründen zunächst nicht zu realisieren war. Auf dem 6. Abgeordnetentag 1958 in Kassel wurde diese Anregung wieder aufgegriffen. Hannes Buchmann, seit 1952 Protokollführer des DMB, wurde zum Beisitzer im Bundesvorstand gewählt und als Sozialreferent mit dem Aufbau eines Ferienwerks des Deutschen Marinebunds betraut. Zugleich wurde beschlossen, dass ab 1959 bedürftige Mitglieder des DMB mit ihren Familienangehörigen Urlaub in Laboe machen konnten, wobei der DMB einen Teil der Kosten übernehmen würde. Die Höhe dieser Unterstützung durch den Marinebund wurde später auf 25% der Unterkunfts- und Verpflegungskosten sowie die Kosten für eine Bahnfahrt 2. Klasse festgelegt.

In den ersten Jahren wurde die Feriengäste bei Mitgliedern der MK Laboe und privaten Ferienzimmern untergebracht. Überdies beschränkte sich das Angebot zunächst auf die Nebensaison, da die Unterkünfte in Laboe während der Hauptferienzeit in den Monaten Juli und August von regulären Feriengästen belegt waren. Gefrühstückt wurde bei den Gastfamilien, Mittag- und Abendessen wurde gemeinsam in der Park-Pension eingenommen.

Neben DMB-Mitgliedern stand dieses Angebot auch den Angehörigen des Österreichischen Marineverbands offen. Durch die wachsende Zahl von Patenschaften zwischen deutschen und ausländischen Marinevereinen nahmen aber auch bald Gäste aus Dänemark, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden und Schweden nach Laboe an den als "Törn" bezeichneten Ferienaufenthalten in Laboe teil.

1961 übernahm der deutschen Marinebund gegen eine Ausgleichszahlung in Höhe von 10.000 € an das Jugendherbergswerk Nordmark die ehemalige Jugendherberge am Fuße des Marine-Ehrenmals, das als DMB-Ferienheim unter dem neuen Namen SCHEERHAUS am 5. August 1961 eröffnet wurde. Insgesamt 24 Betten standen für die Urlauber zur Verfügung. Neben Mitgliedern des DMB nahmen auch ausländische Gäste das Angebot wahr. Ebenso wurden zeitweilig sogenannte "Kindertörns" für Gruppen schulpflichtiger Kinder eingerichtet. Dank einer dem Sozialwerk zugeflossenen Erbschaft konnte der Vollpensionspreis über viele Jahre konstant gehalten werden. Ein ständiges Problem waren jedoch kurzfristige Absagen von Gästen, so dass es immer wieder zu Fehlbelegungen kam.

1976 wurde beschlossen, das SCHEERHAUS um ein zweiten Stockwerk und den Anbau eines "Messe" genannten Restaurants zu erweitern, so dass fortan 38 Betten in 17 Doppel- und vier Einzelzimmern zur Verfügung standen.

Am 29. April 1978 wurde das neugestaltete SCHEERHAUS eingeweiht. Im gleichen Jahr wurde der Verein "Sozialwerk DMB e.V." unter dem Vorsitz von Hannes Buchmann gegründet, der nun die Aufgaben des ehemaligen Ferienwerks übernahm.

Ebenfalls 1978 wurde eine Vereinbarung mit dem Bundeswehrsozialwerk geschlossen, dass unter anderem die gegenseitige Nutzung von Urlaubseinrichtungen vorsah. Damit konnten die Mitglieder des DMB die Ferienangebote des Bundeswehrsozialwerks im In- und Auslands nutzen, während im Gegenzug Angehörige des Bundeswehrsozialwerks Urlaub im SCHEERHAUS machen konnten.
Neben DMB-Mitgliedern machten auch immer wieder Gäste aus dem europäischen Ausland Urlaub im SCHEERHAUS. Eine Besonderheit 1982 war der Aufenthalt von vier Rentnern aus der DDR, die dank der Vermittlung der schleswig-holsteinischen Landesregierung ihrer ehemaligen Garnisonsstadt Kiel eine Besuch abstatten konnten.

Nach 34-jähriger Tätigkeit als Leiter des Ferienwerks und später des Sozialwerks wurde Hannes Buchmann auf dem 40. Abgeordnetentag 1992 in Ruhpolding aus dem Bundesvorstand verabschiedet und zum Ehrenvorsitzenden des DMB-Sozialwerkes ernannt. Neuer Vorsitzender des Sozialwerks wurde Rolf Schlapkohl; ihm folgte 1996 Michael Weber nach. Von 2000 bis 2012 war Adalbert Rohde Vorsitzender des DMB-Sozialwerks; sein Nachfolger ist Hermann Peters.

Zu Beginn der 2000er
Jahre zeichnete sich, nicht zuletzt aufgrund der sinkenden Mitgliederzahlen des Deutschen Marinebunds, immer deutlicher ab, dass das SCHEERHAUS als reines Ferienheim des DMB-Sozialwerks nicht länger durch den DMB finanziert werden konnte. Daher wurde 2007 beschlossen, das SCHEERHAUS in ein Hotel umzuwandeln, dass seit 2013 den neuen Namen HOTEL ADMIRAL SCHEER trägt.

Das Sozialwerk des Deutschen Marinebunds besteht weiter. Eine seiner Aufgaben besteht nach wie vor darin, sozial schwächer gestellte Personen durch die Bezuschussung von Erholungsreisen im HOTEL ADMIRAL SCHEER zu unterstützen.


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